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Baumgärtel „malt" mit Schablonen. In der von ihm als „Bananenpointillismus" bezeichneten Technik entstehen ab 1994 die Bilderzyklen „Die alten Meister und die Banane" und „Nie wieder Krieg – nur noch Bananen" oder Motive wie Clinton und Kohl, Kölner Dom und World Trade Center (1996).Die Banane ist für Thomas Baumgärtel Grundelement, Werkzeug, manchmal auch Waffe – aber eine, die er mitentwaffnendem Humor einsetzt, wenn er zum Beispiel Kunstkäufer per Bananen-Pin zum Kunstwerk adelt („Jeder Mensch ist ein Kunstwerk", 1997), mit einer vier Tonnen schweren Bananenskulptur das Portal des Kölner Domes zu rammen scheint („Wir lieben die Hohe Kirche", 1998) oder damit das Brandenburger Tor penetrieren möchte ("Wir lieben die Vereinigung", in Planung).
Stimmen in Presse und Öffentlichkeit zur Spraybanane:
„Das bekannteste Kunstprojekt Deutschlands."Susanne Meyer, Sprengel Museum Hannover "It's the best sign of change"The new York Times, October 1, 1993„... die größte dadaistische Aktion der Kunstgeschichte" Dr. Mißelbeck, Museum Ludwig, 1995
„eine Integrationsfrucht"Christel Schüppenhauer, Galeristin, Köln
„Suchen Sie sich bitte einen schönen Platz für Ihre Banane aus. |
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Künstler im Verlagsprogramm der Artikel-Editionen: |
 Foto: Archiv Baumgaertel
Thomas Baumgärtel
1960 geboren in Rheinberg/Niederrhein, BRD, studiert Thomas Baumgärtel von 1985 bis 1990 Freie Kunst an der FH Köln, und parallel dazu, bis 1995, Psychologie an der Uni Köln. Seit 1986 markiert er unter dem Pseudonym „Bananensprayer" Kunstorte in europäischen Städten sowie in New York und Moskau. Ab 1995 entwickelt er den „Bananenpointillismus" – Malerei mit kleinen schablonengesprühten Bananen auf Leinwand. Wichtige Aktionen: „Deutsche Freiheitsstatue", Kunstverein Hürth (1998), „Wir lieben die Hohe Kirche", Bananenskulptur vor dem Hauptportal des Kölner Doms (1998), Rauminstallation „Königssuite" im Hotel Künstlerheim Luise, Berlin (1999), „Wir lieben die Hohe Messe", Bananenskulptur auf dem Frankfurt Messe-Vorplatz (1999), „Bananensprengung" mit Pavel Schmidt, NN-Fabrik, Burgenland/Österreich (2000). Aktuelle Projektentwicklung in Zusammenarbeit mit Roland Specker: „Wir lieben die Vereinigung" am Brandenburger Tor. |
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