Milli Stubel-Orth Leuchtkasten

2000

Holzleuchtkasten, grau lackiert,
mit Digitalprint, 19 x 19 x 6,5 cm;
10 Exemplare, sign./num. 

220,00 €
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Mit der Hofopern-Balletteuse Ludmilla („Milli“) Stubel (1852–1890) verband Erzherzog Johann Salvator von Habsburg eine lebenslange Beziehung. Der Kaiserhaus-Aussteiger nannte sich ab 1889 – nach seinem Gmundener Schloss – nur noch „Johann Orth“ und ehelichte die bürgerliche Milli. 1890, seit ihrer Schiffsreise um Kap Horn, gelten beide als verschollen ­– 1911 wurden sie für tot erklärt. 1883 schrieb Johann das Ballett „Die Assassinen“. In der Uraufführung agierte seine Milli Stubel von Kopf bis Fuß illuminiert mit Edisons neuen Glühlampen. Im Millenniumsjahr 2000 hat Andessner dieses schriftlich überlieferte Szenarium an mehreren Schauplätzen bildnerisch interpretiert (Altausseer See, Traunsee/Schloss Orth, MuseumsQuartier Wien). 

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