Denk’ immer daran, mich zu vergessen! Brosche

1969/2008

Künstlerbrosche 25 x 45 x 3 mm, mit signierter Editionskarte in Plastikbeutel,
Goldlettern vertieft in schwarz lackiertem Metall

15,00 €
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Der Mementomori-Spruch »Denk’ immer daran, mich zu vergessen!« in Form einer Brosche zur Kommunizierung. Diese steckt auf einer Widmungskarte, die Timm Ulrichs an seinem Grabstein zeigt – 1985 für eine Titelseite des »Zeit-Magazins« fotografiert von Dirk Reinarts. Angesichts der „Grabmale für den unbekannten Soldaten“ reklamiert Timm Ulrichs gleiches Recht für den „unbekannten, unerkannten, verkannten oder totgeschwiegenen Künstler“ und macht 1969 als junger Kollege den Anfang. Bei der Formulierung des Grabspruches folgt er dem Rat des Mailänder Futuristen Aldo Palazzeschi, «Grabschriften zu diktieren, die auf Wortspielen, Kalauern und Doppeldeutigkeiten beruhen» (1913) und diktiert einem Steinmetz die Antinomie: „Denken Sie immer daran, mich zu vegessen! / Timm Ulrichs * 31. 3. 1940“ (Sammlung Karl Ernst Osthaus-Museum Hagen) und schafft ein Amulett mit dem Epitaph „Denk’ immer daran, mich zu vergessen!“ (1972). 

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